Elke Rintermann. Das Leben lieben. Die Gesundheit pflegen.

Elke Rintermann, Heilpraktikerin in München schreibt Informationen zur modernen & traditionellen Naturheilkunde

Die Eigenblut Behandlung

Posted on | Februar 6, 2013 | No Comments

krank / gesund - Konzept SchildKonzept und Wirkung

Die Eigenbluttherapie gehört als unspezifische Reiztherapie (Umstimmungstherapie) zu den klassischen naturheilkundlichen Verfahren.

Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut aus der Vene entnommen und dann in den Gesäßmuskel zurückgespritzt.

Je nach Erkrankung wird das Blut unverändert weiter verwendet oder individuell für den Patienten mit homöopathischen bzw. naturheilkundlichen Mitteln vermischt.

Das eigene Blut wird nach dem Aufenthalt außerhalb des Körpers von diesem als „fremd“ angesehen und löst so eine Immunreaktion des Körpers aus bzw. stimuliert dessen körpereigene Abwehr.

Ein wissenschaftlicher Nachweis für die Wirksamkeit der Behandlung mit Eigenblut konnte in Studien bisher nicht erbracht werden.

Heilpraktiker und Patienten berichten aber übereinstimmend von guten Erfahrungen mit der Therapie.

  • Besserung des Allgemeinbefindens
  • allgemeine Rekonvaleszenzförderung
  • Depressionen, Erschöpfungszustände
  • Entzündungshemmung
  • Steigerung der Immunabwehr
  • Allergien, Hauterkrankungen
  • Krankheitsanfälligkeit
  • Akute und chronisch entzündliche Erkrankungen
  • chronische Schmerzzustände
  • Reduzierung stark wirkender Arzneigaben

so funktioniert es

Bei der Behandlung wird eine kleine Menge Blut  aus der Armvene entnommen. Begonnen wird häufig mit 0,5-1 ml Blut, dann kann schrittweise auf bis zu 5 ml erhöht werden.

Häufig wird hier, abhängig von der Indikation, nach der Arndt-Schulz-Regel verfahren: „Kleine Reize fachen die Lebenstätigkeit an, mittlere Reize fördern sie, starke hemmen sie, stärkste heben sie auf“.

Das entnommene Blut wird unverändert oder mit Wirkstoffen versetzt in den Gesäßmuskel oder in Akupunktur- bzw. Schmerzpunkte unter der Haut (subcutan) gespritzt oder als Infusion gegeben.

Eine sinnvolle Therapiedauer umfasst meist 10 Injektionen, beginnend mit 1-2 Behandlungen  wöchentlich.

sinnvolle Kombinationen

Eigenblutbehandlung als Ergänzung mit Entgiftungskuren, Reinigungskuren,  Ohrakupunktur, Infusionsbehandlung oder Shiatsu sowie  Fußreflexzonenbehandlung zeigen erfahrungsgemäß gute synergistische Wirkungen.

Gegenanzeigen/Kontraindikationen

Die Eigenbluttherapie eignet sich nicht als alleinige Behandlungsform bei schweren akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen. Sie darf nicht angewendet werden bei auszehrenden Erkrankungen, Tuberkuloseinfektionen, Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (z. B. Marcumar).

 

 

 

 

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