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Elke Rintermann, Heilpraktikerin in München schreibt Informationen zur modernen & traditionellen Naturheilkunde

Was ist die analytische Kinesiologie

Posted on | August 23, 2011 | No Comments

Die analytische Kinesiologie

Die analytische Kinesiologie ist, wie der Name schon sagt, eine Richtung der Kinesiologie bzw. der allgemeinen Arbeit mit dem Muskeltest, die zur Analyse von Krankheitsursachen eingesetzt wird, und zwar spezifisch für jeden Patienten, bis zum Erstellen eines individuellen Therapiekonzeptes.

„Kinesiologie“ ist eine Therapiemethode, die auf Wechselwirkungen von Unterbewußtsein und Muskelreaktionen basiert. Grundlage für diese „Analytische Kinesiologie“ ist der Muskeltest als Indikator einer neuromuskulären Entkopplung bei Konfrontation mit einem Streßreiz.

Das heißt, in jeglicher  Alarmsituation für den Organismus übernimmt das autonome Nervensystem die muskuläre Steuerung, und für einen kurzen Augenblick „entkoppelt“ die willkürliche Innervierung, um reflektorische Reaktionen zu ermöglichen (typisches Beispiel: Die willkürliche Handlung des Ofenputzens wird durch Zurückziehen der Hand unterbrochen, wenn diese aus Versehen die heiße Herdplatte berührt). Dieser Steuerung unterliegen sämtliche Skelettmuskeln.

Somit kann an einem frei gewählten Testmuskel – oder auch an einer Muskelgruppe – z.B. eine willkürliche Haltereaktion geprüft werden.

Aus verschiedenen praktischen Gründen bietet sich der Armhaltetest an, das heißt, der Patient /die Patientin hält einen Arm waagerecht gestreckt vor sich, der Therapeut /die Therapeutin versucht ihn durch Druck nach unten zu bewegen, der Patient/in hält gegen.

Üblicherweise hält der Muskel dem Druck stand, bei Einfluß von Negativreizen läßt sich – wegen der vorübergehenden neuromuskulären Entkopplung – der Arm nach unten drücken.

Somit zeigt die Muskelreaktion durch fehlende Anspannung an, ob ein Reiz Alarm bzw. „Streß“ auslöst.

Dies gilt grundsätzlich für jeden Reiz, den unsere bekannten Sinne aufnehmen, erweitert sich aber auch auf andere Schwingungseinflüsse, zu denen unser Organismus in Resonanz geht, also z.B. auf elektromagnetische Impulse aus der Technik oder die feinen elektromagnetischen Schwingungen, die von Materie ausgehen.

So wird durch den Muskeltest eine Aussage über die Auswirkung von Substanzen auf den Organismus allein durch den Körperkontakt möglich, ohne sie chemisch in den Stoffwechsel einzubringen, was diese Methode elegant und ungefährlich macht.

Die analytische Kinesiologie nutzt den Muskeltest systematisch, um aufzudecken:

  • wo liegt eine Störung?
  • durch welche Grundeinflüsse wird sie bewirkt?
  • wie läßt sie sich, möglichst ursächlich, korrigieren?

Hierbei zeigt der Verlust der Muskelkontrolle an, ob die Krankheit bzw. die Beschwerden bedingt sind durch:

  • strukturelle Veränderungen (z.B. Verletzungen, aber auch Erbanlage)
  • funktionelle, biochemische Einflüsse (Stoffwechsel, Ernährung, Toxine, Krankheitserreger, Impfstoffe u.v.a.)
  • emotionale Ursachen
  • energetische Störungen (Narben, Foci, elektromagnetische Felder)

Dieses Raster ist deshalb so wertvoll, weil es ohne Aufwand zu den optimalen Therapieansätzen lenkt.

Selbst wenn man innerhalb der Modalitäten nicht weiter spezifiziert, wird deutlich, welche Wege zu verfolgen sind; das heißt, Therapeut/innen erkennen sofort, ob z.B. ausleitende Verfahren sinnvoll sind, ob eine Störfeldsanierung oder eine Psychotherapie angezeigt ist, womit Fehlversuche „ex juvantibus“ drastisch reduziert werden.

Eleganter ist es natürlich, die kinesiologischen Möglichkeiten auszuschöpfen, indem die Testung bis zu einem optimalen Therapiekonzept fortgesetzt wird.

Und doch überzeugt es andererseits, durch den kinesiologischen Test die benötigten Mittel zu optimieren und zu minimieren, auch was Dosierung und Einnahmedauer angeht. Insofern dürfte diese Art einer Krankheitsanalyse nicht nur Patienten zur Mitarbeit motivieren, sondern darüber hinaus zu den effektivsten Kostendämpfungsmaßnahmen gehören, die sich die Medizin wünschen kann!

Nicht minder spannend und effektiv ist es, die Kinesiologie in der psychotherapeutischen Begleitung einzusetzen:

Sie ist in der Lage, ursächliche Prägungen, Ängste und Traumata in Bezug zu psychischen wie auch somatischen Beschwerden rasch und gezielt aufzudecken („Zeitraffer-Psychoanalyse“), und die erstaunlichste Erfahrung ist immer wieder, daß über eine reflektorische Behandlung aus dem Touch for Health, dem Streß-Release, tatsächlich das heutige emotionale Erleben von alten Erfahrungen abgelöst werden kann.

Die Synthese der körperlichen und psychischen Ursachenbehandlung, die durch die analytische Kinesiologie möglich wird, erlaubt ein ganzheitliches Erfassen des leidenden Menschen und letztendlich einen Heilungsweg für Körper, Psyche und Geist.

Quelle: Ausschnitt Artikel der Zeitschrift CoMed

verfasst von Dr. med. Christa Keding

 

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