Elke Rintermann. Das Leben lieben. Die Gesundheit pflegen.

Elke Rintermann, Heilpraktikerin in München schreibt Informationen zur modernen & traditionellen Naturheilkunde

Die Fußreflexzonenbehandlung

Posted on | November 7, 2012 | No Comments

Zahlreiche Regionen des Fußes stehen in einer besonderen Art von reflektorischer Beziehung zu bestimmten Körperteilen und Organen.

Bei der Fußreflexzonentherapie überprüft der Behandler die Zonen am Fuß auf Auffälligkeiten, die er abhängig davon, ob es sich um Schmerzhaftigkeit oder einen zu hohen oder zu niedrigen Tonus handelt, mit speziellen Grifftechniken behandelt.

Eine aktuelle Studie zur Fußreflexzonenmassage kommt von der Universitätsklinik für Innere Medizin in Innsbruck (Forsch Komplementärmed 1999, 6, 129). Hier erhielten 16 gesunde Erwachsene eine Fußmassage an genau der Zone, die gemäß der Reflexzonentheorie den Nieren zugeordnet ist. Eine andere Gruppe von 16 Probanden wurde zwar auch am Fuß massiert, jedoch an einer anderen Stelle. Parallel zur Massage und danach wurde mit einem technisch aufwendigen Verfahren (Doppler-Sonograpie) der Blutdurchfluss an den Arterien der rechten Niere gemessen. Das Ergebnis: Bei der korrekt massierten Gruppe war in den Nierenarterien der Blutfluss deutlich verbessert, bei den an falscher Stelle massierten Testpersonen änderte sich aber die Nierendurchblutung nicht.

http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowAbstract&ProduktNr=224242&Ausgabe=225791&ArtikelNr=21238

Eine Fußreflexzonenbehandlung richtet sich aber nicht nur auf ein Organ aus, es ist eine ganzheitliche Behandlung, die eine allgemeine Entspannung zur Folge hat. Offenbar lässt sich auch die Psyche per Fußreflexzonenmassage beeinflussen. So konnten Ärzte der East Carolina University im amerikanischen Greenville per Fußsohlenmassage die Ängste von Krebspatienten lindern (Oncol Nurs Forum 1, 2000, 67).

Die Fußreflexzonenmassage ist ein Zugang zur zwischenmenschlichen Berührung, man kann sie überall durchführen, sie ist unaufwendig und braucht kein spezielles Zubehör.

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Wenn die Erkältung Sie im Griff hat…

Posted on | Oktober 27, 2012 | No Comments

 

Sind Sie an einem grippalen Infekt erkrankt, können Sie den Verlauf mit folgenden Maßnahmen positiv beeinflussen:

 

 

  • Diät ohne Milchprodukte, möglichst ganz ohne tierisches Eiweiß (chinesische Medizin: Milch verklebt die Lymphe, produziert Schleim und macht den Körper kalt).
  • jeglichen Zucker strikt meiden.
  • nur warme Getränke trinken, 3-4 Liter pro Tag. Am besten Lindenblütentee mit Zitrone und Honig (fördert das Schwitzen und die Entgiftung), Salbeitee oder Erkältungstee-Mischungen.
  • aufsteigende Wärmebäder nehmen zur starken Schweißproduktion.
  • Das Fieber bis 39,5 Grad nicht bekämpfen, es fördert die Heilung. Falls aber länger als 2-3 Tage anhaltend, ist ein Arztbesuch erforderlich.
  • Nasenspülungen mit Salzwasser
  • Schonung! Sobald es der Allgemeinzustand wieder erlaubt, warm eingepackt in frischer Luft spazieren gehen.

 

Das beste Immunsystem ist eines, das ständig gefordert ist und nicht „einrostet“.  Auch Erkältungen und Infekte trainieren das Immunsystem.

Gute und schnelle Besserung wünscht Elke Rintermann

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Die Paracelsus „Grippe Impfung“

Posted on | Oktober 26, 2012 | No Comments

Die Paracelsus-Immun-Aufbaukur wurde von der Paracelsus-Klinik für Naturheilkunde (Schweiz) entwickelt und wird seit vielen Jahren erfolgreich als alternative Grippe Impfung eingesetzt.

Es ist keine Impfung im schulmedizinischen Sinn sondern vielmehr eine Therapie, welche das Immunsystem gezielt gegen virale Krankheiten jeder Art stärkt.

Die schulmedizinische Grippeimpfung beinhaltet drei Bestandteile der Viren aus dem Vorjahr, so dass sie auch nur gegen diese Viren schützen soll. Doch die Viren verändern sich ständig!

Die Paracelsus Grippe Impfung bewirkt eine Stimulierung der weißen Blutkörperchen die körpereigene aktive Substanzen produzieren, damit Viren und Bakterien ihre krankheitsauslösende Fähigkeit verlieren.

Die Therapie ist effektiv und sehr gut verträglich. Rein biologisch und enthält keine Konservierungsstoffe.

Es handelt sich dabei um eine Kombination biologischer Präparate, welche als Injektion verabreicht werden.

1 Injektion alle 4 Wochen, am besten beginnend im Spätherbst. Insgesamt 3 x.

Wie auch bei einer schulmedizinischen Grippeimpfung, kann auch bei einer naturheilkundlichen Grippeprophylaxe nicht ausgeschlossen werden,  an einer Grippe oder Erkältung zu erkranken.
In der Regel ist aber durch die Aktivierung des körpereigenen Abwehrsystems mit einer abgeschwächten und verkürzten Symptomatik zu rechnen.

Diese „Impfung“ wende ich in meiner Praxis seit langem erfolgreich an.                   Oft auch in Kombination mit weiteren Anwendungen. (klick hier)

                  Bei Fragen können Sie mich gerne erreichen.

Elke Rintermann.

http://www.paracelsus.ch/files/12150_Die_Paracelsus-Grippe-Prophylaxe.pdf

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Leberreinigung nach Dr. Hulda Clark

Posted on | August 8, 2012 | 1 Comment

(Fachbeitrag von David P. Amrein, Heilpraktiker)

Seit Jahren erfreut sich die Leberreinigung nach Dr. Hulda Clark einer großen Beliebtheit.* Dr. Clark bezeichnete die Kur als „die wirksamste Kur zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes,“ und Tausende von mutigen Lesern, welche die Kur ausprobiert haben, bestätigen dieses Urteil.

In den letzten Jahren wurde nun in einigen medizinischen Fachzeitschriften der Nutzen der Kur angezweifelt und
diese in solchen oder anderen Worten als Humbug bezeichnet. Dieses nahm ich zum Anlass, die Prozedur näher unter die Lupe zu nehmen und auch selbst Laboruntersuchungen durchzuführen.

Bei der Leberreinigung handelt es sich nicht um eine Erfindung von Dr. Hulda Clark, sondern um ein altes überliefertes Hausrezept, welches von Dr. Clark perfektioniert und schriftlich festgehalten wurde in ihren beliebten Gesundheitsbüchern. Dies wurde von Dr. Clark selbst bestätigt und steht so auch in ihrem Buch.

Auch heute findet man eine ganze Anzahl verschiedener Rezepte im Internet, so z.B. Leberreinigung mit Kokosöl und Mariendistel (http://www.ehow.com/way_5217913_liver-detox-epsom-salt.html), mit Apfelsaft (http://www.mcrh.org/Magnesium/44725.htm), mit Coca-Cola [!] (http://curezone.com/cleanse/liver/classic_coke.asp), mit Zitrone, aber ohne Bittersalz (altes Rezept) (http://curezone.com/cleanse/liver/grandma.asp).
Die meisten dieser Rezepte verwenden Bittersalz, aber nicht alle.

Leberkur: Ein physiologischer Prozess der Reinigung

Bei der Kur handelt es sich weniger um eine medizinische Anwendung, als um eine Reinigungskur.

So wie wir unser Äußeres täglich waschen, so wird hier ein Versuch unternommen, auch das Innere zu reinigen.
Dies hat mehr mit gesunder Lebensweise zu tun als mit Therapie.

Tatsächlich berichten viele Menschen über erhebliche Verbesserungen im Wohlbefinden und auch bei Krankheiten. Eine logische Folgerung,  so wie man mit einer Stärkung des Immunsystems (physiologisch) natürlich automatisch auch Krankheiten vorbeugen kann, so kann sich auch ein Krankheitszustand
verbessern, wenn man die Leberkur Leberkur nach Dr. Hulda Clark
macht.

Es handelt sich also hier um einen physiologischen Prozess der Reinigung, wie sie der Körper auch selbst täglich vornimmt, nur dass man hierdurch die Entschlackung um ein Vielfaches beschleunigt.

Wer behauptet, dass die Leberreinigung eine „alte Mär“ sei, völlig unwissenschaftlich, oder dass sie „gar nicht funktioniere“, oder dass derjenige, der die Kur propagiere, seine Kunden hinters Licht führe, stellt schon lange bekannte und belegte Tatsachen in Abrede, die auch nicht umstritten sind.

Wirkmechanismus

Magnesiumsulfat ist zwar ein Magnesiumsupplement, es wird aber traditionell eher verwendet als Laxantium, d.h. zum Induzieren von Durchfall, z.B. beim Beginn von Fastenkuren. Diesen Effekt hat es auch bei der Leberreinigung, weil es in mittelgroßen Mengen zugeführt wird. Das ist jedoch nicht der Grund, warum es Bestandteil der Leberkur ist. Vielmehr hat Bittersalz (chemisch MgSO4) zwei weitere Wirkungen, welche von Bedeutung sind:
1) Bittersalz erschlafft den M. sphincter Oddi.
Es handelt sich dabei um den Schließmuskel der Vaterpapille, durch welche
die Säfte aus Leber und Pankreas in den Darm eingeführt werden.   Dies ist schon seit fast 70 Jahren bekannt und wurde u.a. in dieser Studie veröffentlicht. (1)
2) Bittersalz führt zu einer Kontraktion der Gallenblase.
In einer Studie (2) wurde eine Verkleinerung der Gallenblase auf ein Drittel
der ursprünglichen Größe beobachtet. Das bedeutet, dass sich die Gallenblase praktisch vollständig entleert. Diese Studie nimmt Bezug auf zwei weitere Studien zum selben Thema. (3+4)

Während der Leberreinigung verzichtet man am ersten Tag auf fettige Nahrungsmittel und isst dann ab mittags gar nichts mehr, so dass die Leber wenig Galle für die Verdauung ausschütten muss. Durch die Einnahme des Bittersalzes wird dann der Sphinkter geöffnet und die Gallenblase
kontrahiert gleichzeitig, so dass eine umfangreiche Entleerung stattfindet. Das Ganze verstärkt man durch die Einnahme von Olivenöl (oder anderen Ölen), welche eine erhöhte Ausschüttung von Galle nach sich zieht und Grapefruitsaft, der Bitterstoffe enthält, welche die Leber ebenfalls anregen
(Binsenweisheiten, die hinreichend bekannt sind, und hier nicht weiter mit
Studien unterlegen werden müssen).

Ein klarer Wirkmechanismus also, der in seinen einzelnen Bestandteilen und im Detail mit Studien belegt ist, und zur Leberreinigung nach Clark beiträgt.

Analysen von Konkrementen

Im Rahmen einer Leberreinigung werden üblicherweise runde Konkremente ausgeschieden, die man gelegentlich als „Gallensteine“ bezeichnet.

Es handelt sich aber nur in Ausnahmefällen um echte, harte (kalzifizierte) Gallensteine, wie man sie im Rahmen einer versteinerten Gallenblase normalerweise antrifft. Vielmehr sind diese Konkremente weich und teils gallertartig, meist von grüner Farbe, zum Teil aber auch beige, braun, rot oder schwarz.
Nun wurde behauptet, dass es sich dabei nicht etwa um Material aus der Leber
handelt, sondern um koaguliertes Olivenöl, das man sich im Rahmen der Leberreinigung zugeführt hat. Es gab eine Untersuchung
in der Fachzeitschrift „Lancet“, die tatsächlich Fettsäuren in den Koagulaten
vorfand.

Beweis durch Laborberichte

Gleichzeitig liegen uns aber Laborberichte aus verschiedenen Labors vor die bezeugen, dass diese Konkremente vorwiegend aus Cholesterin und Gallensäuren bestehen, also aus der Leber kommen oder zumindest
zu erheblichen Teilen aus Material der Leber und Gallenblase.

Diese scheinbar widersprüchlichen Aussagen können auf zwei Arten in Einklang gebracht werden:

a) Es gibt sowohl Olivenölkonkremente als auch Lebersteine; und b) das
koagulierende Olivenöl nimmt Schlacken aus der Leber auf, wobei man sowohl Fettsäuren als auch Cholesterin und Gallensäuren im selben Konkrement vorfinden würde.

Auf jeden Fall widerlegt das Vorhandensein von Fettsäuren nicht, dass Material aus der Leber ausgeschieden wird, vielmehr ist das Vorhandensein von Gallensäuren und Cholesterin in großen Mengen
beweisend dafür, dass Material aus der Leber ausgeschieden wird.

Wir haben eine Anzahl von solchen Lebersteinen zur Untersuchung ins Labor
gesandt.

Dabei konnten wir zeigen, dass die Gallensäuren in diesen Konkrementen oft stark erhöht waren, währen die Pankreaselastase erniedrigt war. Dies zeigt, dass es sich nicht nur um koaguliertes Olivenöl handelt (sonst wären die Gallensäuren nicht hoch), dass die Schlacken aber vor allem aus der Leber kommen müssen (sonst wäre die Pankreaselastase nicht niedrig).

Ultraschalluntersuchung

Eine weitere gültige Analyse ist die Ultraschalluntersuchung der Gallengänge vor und nach der Leberkur.

Dr. Thomas Rau, weltweit bekannter und publizierter ganzheitlich
arbeitender Arzt, bestätigt in einer Stellungnahme, dass die Entschlackung
der Gallengänge nach der Leberreinigung regelmäßig zu beobachten ist.

Verbesserungen nach der Kur?

Schließlich muss man sich fragen, ob nach einer Leberreinigung erwünschte Wirkungen eintreten. Dazu gibt es meines Wissens keine publizierte Studie.

Das stark frequentierte Webportal www.curezone.com hat eine Umfrage gemacht, an der 1047 Personen teilgenommen haben.
74,4% dieser Teilnehmer gaben an, dass sich ihre Gesundheit nach der Kur
verbessert hat: http://curezone.com/faq/p/r.asp?a=28,571,2826&s=21&u=1.

Zwar wird diese Umfrage nicht den Anforderungen an eine klinische Studie gerecht, ist aber wegen der großen Zahl der Rückmeldungen doch bedeutsam.
Alan Baklayan beschreibt in seinem Buch „Cholesterin – Schock und die Alternative“, dass sich Cholesterinwerte dank der Leberkur normalisieren lassen. Da bei der Leberkur viel Cholesterin ausgeschieden wird, wäre dies zu erwarten. Dr. Thomas Rau bestätigt in seiner Stellungnahme ebenfalls,
dass die Cholesterinwerte und die Werte für gesättigte Fettsäuren sich in den
meisten Fällen unter der Kur verbessern.

Fazit:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass:
1) Der Wirkmechanismus dieser Kur klar und wissenschaftlich belegt ist;
2) Laborbelege vorliegen, dass Schlacken aus Leber oder Galle bei der Kur ausgeschieden werden;
3) Zwei bekannte Koryphäen aus der ganzheitlichen Medizin die Nützlichkeit und Wirksamkeit der Kur anhand ihrer vielen Fälle bestätigen, und dass es äußerst umfangreiche anekdotische Information dazu gibt, die aufgrund ihrer Zahl auch bedeutsam sind.

Literatur
1) Boyden EA, Bergh GS, Layne JA. An analysis of the
reaction of the human gall bladder and sphincter of
Oddi to magnesium sulfate. Surgery 1943; 13:723-
733. http://www.springerlink.com/content/
n752090682275080/
2) Correlation Between Gallbladder Size and Release
of Cholecystokinin After Oral Magnesium
Sulfate in Man KAZUTOMO INOUE, M.D., ISIDORO
WIENER, M.D., CHARLES J. FAGAN, M.D.,
LARRY C. WATSON, M.D., JAMES C. THOMPSON,
M.D. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/
PMC1352753/ pdf/annsurg00134-0046.pdf
3) Malagelada J-R, Holtermuller KH, Go VLW. Relative
potencies of magnesium (Mg++), calcium
(Ca++) and oleic acid (C18) on pancreatic, gallbladder
and intestinal function in man. Gastroenterology
1974; 66:A-83/737
4) Malagelada J-R, Holtermuller KH, McCall JT, Go
VLW. Pancreatic, gallbladder, and intestinal responses
to intraluminal magnesium salts in man. Dig Dis
1978; 23:481-485
5) Vier Laborresultate hier: http://www.drclark.net/
en/cleanses_clean-ups/liver_cleanses/labreport.php
6) Stellungnahme von Dr. Rau und weitere Laborresultate
vom Dr. Clark Zentrumkann angefordert
werden.
Autor: David P. Amrein, Heilpraktiker,
lic. oec. HSG, Leiter Dr. Clark Zentrum
seit 1998, Zieglerstraße 44,
CH-3007 Bern, Schweiz
* Buch Heilung ist möglich von Dr. Hulda Clark,
ISBN 9780974028750

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Altenpflege statt Haft?

Posted on | Juli 14, 2012 | No Comments

Altenpflege statt Haft?

Diese Idee zeigt einmal wieder die Geringschätzung gegenüber den Pflegeberufen- und ebenso die „Wertschätzung“ unserer pflegebedürftigen alten Angehörigen! UNGLAUBLICH!

Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland verwahrt sich energisch gegen den Vorschlag von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, Verurteilte, die ihre Geldstrafen nicht zahlen können, in der Altenpflege einzusetzen, statt sie in Haft zu nehmen. 12.07.2012

Pflege ist kein Haftersatz!
„Immer dann, wenn Menschen in unseren Sozialsystemen Kosten verursachen, ob als Arbeitslose oder als potenzielle Gefängnisinsassen, denken Politiker, man könne mit ihnen den Fachkräftemangel in den sozialen Berufen beheben“, kritisiert ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter. „Altenpflege ist aber kein Verschiebebahnhof.“

Für die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen seien Beständigkeit, Professionalität und fachliche Kenntnisse unverzichtbar. Es sei Angehörigen und Pflegebedürftigen nicht vermittelbar, warum ausgerechnet in diesem Bereich ungelernte Menschen tageweise eingesetzt werden sollten. Ein Vergleich mit ehemaligen Zivildienstleistenden beziehungsweise Bundesfreiwilligen sei auch nicht passend, da diese sich bewusst für diesen Einsatz entscheiden, darauf intensiv vorbereitet werden und zumindest ein Jahr im Einsatz sind.

Minister Kutschaty beachte außerdem nicht, welch negatives Signal er an die potenziellen Berufsanfänger in der Altenpflege aussendet. „Altenpflege ist keine Aushilfstätigkeit, sondern ein verantwortungsvoller Beruf. Er bedarf einer fundierten Ausbildung und eines ausgeprägten Engagements für Menschen. Die Politik darf nicht immer wieder Vorschläge machen, die signalisieren, dass jeder diesen Beruf ausüben könnte“, sagt Gabriele Osing, Leiterin Soziale Dienste im ASB. „Das wird den Fachkräften nicht gerecht und erzeugt auch kein großes Interesse, sich in diesem Bereich zu engagieren.“

Der ASB-Bundesverband hatte zuletzt am 6. Juni 2012 die Geringschätzung der sozialen Berufe kritisiert. Anlass waren die Pläne der Bundesregierung, Arbeitslose zu Erziehern umzuschulen. Der neue Vorschlag aus NRW geht nach Meinung des ASB in dieselbe Richtung, ist genauso wenig hinnehmbar und sozialpolitisch gefährlich.

MEDICA.de; Quelle: ASB

 Altenpflege statt Haft? — MEDICA Messe.
 

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wunderschön !

Posted on | Juni 6, 2012 | No Comments

die Natur übte erst mit Blumen,

ehe sie die Frauen schuf

Emanuel Wertheimer (1846-1916)

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Leberwickel mit Schafgarbe

Posted on | Juni 3, 2012 | No Comments

 

Der Leberwickel- traditionell, einfach und immer noch aktuell.

 

Die perfekte Ergänzung

  • bei Fastenkuren
  • zur Entschlackung
  • bei Verdauungstörungen                       
  • bei Einschlafstörungen
  • bei Darmsanierung

 

 

 

Anleitung:

1 L Wasser zum Kochen bringen.

4 El Schafgarbenkraut in das kochende Wasser geben und 10 Minuten ziehen lassen, danach abseihen.

Ein Handtuch darin tränken, kräftig auswringen (Vorsicht heiß, bitte nicht verbrühen!) und auf den rechten Oberbauch (Leberregion) auflegen.

Das Handtuch mit einem zweiten trockenen Tuch abdecken und mit einem breiten Tuch, z.B. Schal, fixieren.

Darüber eine Wärmflasche legen.

Eine halbe Stunde mit dem Wickel ruhen.

Am besten den Wickel nach dem Essen und/oder vor der Bettruhe anwenden.

 

Vorsicht bei bekannter Allergie gegen Korbblütler! In diesem Fall das Handtuch nur im heißen Wasser ohne Schafgarbe tränken.

 

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Vitamin D, das Sonnenvitamin

Posted on | März 8, 2012 | No Comments

           Ohne Sonne kein Leben auf der Erde.

 Sonnenlicht bringt der Erde die benötigte Wärme,  Pflanzen beziehen Energie für den Stoffwechsel. Die auf diese Weise in den Pflanzen angesammelte Energie ist Basis der Ernährung für Tiere und Menschen.

Heute wird diese segensreiche Sonne aus dem Alltagsleben weitgehend ausgeschlossen. Inzwischen fürchten wir sie, Sonnenstrahlen gelten nicht mehr als Leben bringend, sondern als tödlich, denn sie verursachen Kebs.

Die Sonne wurde in der Antike wie ein Gott verehrt, in der Neuzeit wurden erste Sanatorien für eine Behandlung mit Sonnenlicht eingerichtet. Später gab es Kuren auf dem Land, Kurorte in den Alpen mit dem Motto : zurück zur Natur. Typischer Weise finden sich fast alle Luftkurorte in einer mehr oder minder ausgeprägten Höhenlage, mit automatisch intensiverer Sonneneinstrahlung.

Später wurde leider zum Hauptzweck des Sonnenbadens die Bräunung der Haut eine  Modeerscheinung, mit allen negativen bekannten Auswirkungen auf die Haut.

Dabei wird  die allgemein gültige Warnung von Paracelsus nicht beachtet:   

  „Allein die Dosis macht das Gift“

Nicht die Sonne ist das Problem, sondern der Umgang mit ihr!

Vitamin D wird zusammen mit den Vitaminen A, E und K zu den fettlöslichen Vitaminen gezählt. 

Bis in die 1970er Jahre wurde Vitamin D nahezu ausschließlich mit dem Knochenstoffwechsel in Verbindung gebracht. 

Mittlerweile ist bekannt, dass Vitamin D  hochwirksam für den gesamten Köper ist.

Es ist kein Vitamin, das wir mit der Nahrung zuführen müssen, sondern die Vorstufe eines Hormons, welches wir mithilfe der UVB-Strahlung des Sonnenlichtes selbst in unserer Haut herstellen können. Dieses Sonnenhormon wird nicht nur im Knochen sondern von allen Organen benötigt.

Vitamin D-Mangel – weltweit

Die Versorgungslage der Bevölkerung ist wesentlich schlechter als in früheren Jahren angenommen.  Als entscheidender Risikofaktor ist ausser dem Wohnort der moderne Lebensstil der Menschen. Die Folge ist eine unzureichende Exposition der Haut mit UV-Strahlung und damit die fehlende Bildung von ausreichend Vitamin D. 

Ältere Menschen sind vermehrt betroffen, vor allem, wenn sie in Heimen leben.

Sonnenschutzcreme mit Faktor 8 hemmt die Vitamin D Bildung in der Haut um 95%, Sonnenschutzfaktor 15 um 99%.

In Deutschland und anderen Ländern Europas sind 60-70% der Bevölkerung zumindest im Winter mangelversorgt.

Wie bekomme ich genügend Vitamin D ?

mit der Nahrung, mit der Urkraft der Sonne, mit Hilfe künstlicher Sonnen (Solarium) und mit Hilfe von künstlich hergestelltem Vitamin D.

Nahrung:

Lebertran    1.280 IE
Lachs             624 IE
Sardine          440 IE
Tunfisch        236  IE
Eier               52 IE
Rinderleber    46 IE

Wollen wir damit jedoch unseren täglichen Bedarf decken, müssten wir regelmäßig täglich 2 bis 3 Portionen davon essen!

Sonne:

Die eigentliche Quelle für das Sonnenhormon ist und bleibt unsere Haut.

Dabei ist es der Haut zunächst gleichgültig, ob diese UV-Bestrahlung von der Sonne oder aus einer künstlichen Quelle stammt. Wichtiger ist, dass wir regelmäßig eine genügend große Hautfläche ausreichend lange bestrahlen.

Als Daumenregel wird meist empfohlen 3-4 x pro Woche, möglichst in der Mittagszeit das Gesicht, die Hände und die Arme für etwa 15 Minuten der Sonne auszusetzen, wenn sie denn scheint!  Zwischen November und März ist die Sonne in unseren Breiten ohnehin zu schwach, um Vitamin D in der Haut zu bilden.

Mit Solarien ist das so eine Sache.  Sind die Geräte gewartet ? Sind es Geräte der neuesten Generation mit entsprechenden Sicherheitsstandards?   Häufige  Besuche trocknen die Haut aus, Falten zeigen sich schnell…

Künstlich hergestelltes Vitamin D:

Hier gibt es in den Apotheken entsprechende Präparate, die sich allerdings in der Höhe des Vitamin D Gehaltes unterscheiden und vorallem  in verschiedenen Zustatzstoffen, wie Kalzium oder sogar Fluor. Vom Letzteren wird abgeraten, weil Fluor nicht in den menschlichen Körper gehört. Auch Kalziumzusätze werden kritisch betrachtet, weil diese Kombinationspräparate in relativ niedriger Dosierung zu bekommen sind. Um damit genügend  Vitamin D zu bekommen, müsste man das niedrig dosierte Kombinationspräparat mehrmals täglich einnehmen und bekäme damit zu viel Kalzium ab, was dem Körper dann sogar schaden könnte…           

Dosierungsempfehlung Vitamin D, jedoch immer nur als Anhalt.                        

Für den Einzelfall entscheidet der erreichte Vitamin D Spiegel im Blut !

  • Erwachsene (Sommer)               1000 IE/Tag
  • Erwachsene (Winter)                  2000 IE/Tag
  • Kinder (USA-Daten)                    1000 IE/12kg KG/Tag
  • Kleinkinder                                 400-600 IE/Tag
  • Schwangere (USA-Daten)           4000 IE/Tag

Eine individuelle Beratung durch einen erfahrenen Therapeuten ist dabei sinnvoll.

Wieviel Vitamin D benötigt der Körper?

Zur regelrechten Versorgung der Körperzellen sind Vitamin D Spiegel von 32 – 100 ng/ml im Blut angezeigt. Dies ist deutlich mehr als bis vor kurzem angenommen und von zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften immer noch empfohlen.

Unterhalb von 32 ng/ml beginnt bereits der Mangelbereich, der mittel- bis langfristig chronische Krankheiten fördern kann.

Vitamin D Spiegel im Blut und ihre Beurteilung (angegeben in ng/ml)

  • <20           absoluter Mangel
  • 20-32       relativer Mangel
  • 32-100       regelrechte Versorgung
  • 54-90       normal in Sonnenländern
  • >100        Übermaß
  • >150        Intoxikation

Gemessen an den positiven Effekten sind die Risiken einer gesteigerten externen Vitamin D Zufuhr für den Körper minimal bzw. bei korrekter Vorgehensweise überhaupt fraglich.

Bei einer Sonnenexposition der gesamten Körperhaut am Mittag werden bis zu 20.000 Einheiten Vitamin D gebildet. Dazu genügen je nach Hauttyp und Empfindlichkeit 15-20 Minuten ohne Ausbildung einer Hautrötung.

Die Zufuhr von bis zu 10.000 Einheiten von künstlichem Vitamin D täglich und über Monate führt nicht zu Nebenwirkungen im Sinne einer Beeinträchtigung des Calciumspiegels im Blut.

Sinnvoll ist es, 2 x im Jahr seine Vitamin D Vorräte im Körper messen zu lassen (Frühjahr und Herbst) mittels einer Blutprobe.

Diese Blutuntersuchung ist einfach und preisgünstig,  kostet ca. 30 €, die in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen werden, da es sich um eine Vorsorgemaßnahme handelt.

Vitamin D – der Schlüssel zu Prävention

  • senkt den Blutdruck
  • moduliert das angeborene und erworbene Immunsystem
  • schützt vor diversen Nervenerkrankungen
  • reduziert das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen
  • bremst die Krebsentwicklung
  • reduziert das Risiko für Diabetes
  • kräftigt die Muskulatur und verzögert die Pflegebedürftigkeit

Dies ist nur ein Auszug aus einer Liste von Eigenschaften, die in wissenschaftlichen Untersuchungen für Vitamin D beschrieben werden.

Ungeachtet dieser umfangreichen positiven Eigenschaften des Sonnenhormons ist es wichtig, nicht andere, ebenfalls wichtige Faktoren für die Gesundheit aus den Augen zu verlieren.

Chronische Krankheiten entstehen in der Regel als Folge von Defiziten in unserem nicht mehr artgerechten Lebensstil.

Dazu gehört die unzureichende körperliche Aktivität genauso wie das Fehlen von ausreichender Mikronährstoffe und Mineralien in der Nahrung.

Leidet der Körper gleichzeitig an mehreren Mangelsituationen, erhöht sich das Risiko erheblich, eine chronische Erkrankung zu entwickeln.

90% der Bevölkerung sterben an oder mit einer chronischen Erkrankung meist im Krankenhaus oder Altenheim anstatt an Altersschwäche im eigenen Bett.

Jeder ist aufgefordert, dazu beizutragen, dass sich hier etwas ändert!

 

 

 

   Auszüge aus  einem Artikel von Prof. Dr. med. Spitz

http://mip-spitz.de/

in der Zeitschift

OM & Ernährung Nr. 137

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Ist eine Nahrungsergänzung mit „Vitaminpillen“ sinnvoll ?

Posted on | März 3, 2012 | No Comments

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung !

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.  (Linus Pauling)

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Hier können Sie den SPIEGEL ONLINE Beitrag „die Vitamin Lüge“ nachlesen:

Gesundheitsrisiken: Wissenschaftler raten von Vitaminpillen ab – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft.

Dazu die Stellungnahme und Meinung der Komplementär Mediziner:

die Vitamin Lüge- Richtigstellung der Komplementärmedizin

 

Liebe Leser,

jetzt können Sie sich Ihre eigene Meinung über den Sinn und der Notwendigkeit von Nahrungsergänzung sowie den Einsatz von orthomolekularer Medizin bilden.

Ich meine,  es ist sinnvoll

  • mit Naturstoffen vorbeugend die Gesundheit zu erhalten
  • mit Vitaminen und Mineralstoffen gezielt leistungsfähig zu bleiben
  • mit therapeutischer Beratung Nahrungsergänzung  zur Heilung einsetzen.

 

 Ich freue mich über konstruktive Kommentare!

 

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Die „Norm“ des Blutdruckwertes wird diskutiert

Posted on | Februar 6, 2012 | No Comments

Internationale Experten diskutieren eine neue Bewertung in Bezug darauf, welcher Blutdruck normal ist.

Dabei winkt eine gute Nachricht. 2003 wurden in den USA von einer Expertengruppe für Prävention Werte über 120/80 generell als Vorstufe von Bluthochdruck eingestuft.

Millionen Menschen wurde damit ein Risiko bescheinigt, und man drängte sie zu Änderungen ihres Lebensstils und vielleicht auch zur Medikamenteneinnahme.

Nun blickten Wissenschaftler der Universität von Minneapolis auf Erhebungen, die bis 1959, beziehungsweise 1971 zurückreichen. Damals wurde Blutdruck fast nicht behandelt, und es war leichter, seine Effekte zu beobachten. Und siehe da: Unter mehr als 20.000 Erwachsenen wurde in diesem Zwischenbereich kein höheres Sterberisiko erkannt.

Aus den jetzt gewonnenen Schlussfolgerungen könnten neue Richtlinien folgern: Bei Menschen über 50 ist vor allem der höhere Wert (systolisch) entscheidend. Liegt er über 140, deutet das auf ein hohes Risiko hin – ebenso, wenn bei Personen unter 50 der niedrigere Wert (diastolisch) 100 oder mehr ausmacht.

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